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Demokratie & Medien
Zuwanderung & Integration
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Dies & das
 

Die Macht der Ente im ungebremsten Nachrichtenstrom

Wahrheit und Fälschung

Verschwörungstheorien und „Fake News“ verbreiten sich im Internet unaufhaltsam. Qualitätsmedien halten dagegen – und sind für die Demokratie wichtiger denn je.

Die Verantwortung der Presse in Zeiten des Rechtspopulismus

„Hoffentlich war es kein Flüchtling!“

Ein Mord geschieht. Der Tatverdächtige ist ein junger Flüchtling. Darf das in der Zeitung stehen? Ein nachdenklicher Essay
Peter Bandermann

Medien und Rechtsextremismus

Die Suche nach dem richtigen Maß

Schreiben über Rechts: Wieviel Aufklärung tut not, wie viel Aufmerksamkeit ist angemessen? Journalisten stehen unter enormem Druck – und riskieren mitunter ihre Gesundheit
Felix Benneckenstein

Ausstieg aus der Nazi-Szene

Auf der falschen Seite

Felix Benneckenstein (30) war Neonazi. Vor fünf Jahren stieg er aus und engagiert sich seither gegen Rechtsextremismus.
Felix Schmidt

Interview mit Felix Schmidt, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Istanbul

„Der Spielraum wird immer enger”

Terroranschläge, Einschränkung der Pressefreiheit, Unterdrückung der Opposition – aus der Türkei erreichen uns fast täglich bedrückende Nachrichten. Wie ist die Stimmung im Land? Wer traut sich noch den Mund aufzumachen? Ulrike Schnellbach hat mit Felix Schmidt gesprochen, der das Istanbuler Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung leitet. Dem starken Mann vom Bosporus wirft er Verfassungsbruch vor. Damit hat Erdogan offenbar kein Problem.
Michael Minkenberg

Interview über den wachsenden Rechtsradikalismus in Europa

„Griff in die Mottenkiste”

In Osteuropa grenzen sich Parteien und Kirchen zu wenig gegen den rückwärtsgewandten Rechtsextremismus ab, konstatiert der Politologe Michael Minkenberg. Er sieht beträchtlichen Schaden für die Demokratie und fordert ein gesamteuropäisches Vorgehen.

Initiativen gegen Rechts

„Schöner leben ohne Nazis”

Von „Gesicht zeigen“ gegen Fremdenhass über „Stolpersteine“-Initiativen zur Erinnerung an die Judenverfolgung bis hin zu „Faith Matters“ gegen Islamfeindlichkeit: Zahlreiche Initiativen arbeiten in Deutschland und Europa gegen Rechtsextremismus. Und das ist gut so.
Oliver Rilling inkognito

Aktiv gegen Rechtsextremismus

„Damit es so etwas nie wieder gibt”

„Es kann doch nicht sein, dass Nazis hier einfach rumlaufen und Leute verprügeln“, findet Oliver Rilling (20). Landauf, landab hält er Vorträge gegen Rechtsextremismus und überzeugt damit vor allem junge Leute.
Ralf Melzer - Tunesien nach der Jasminrevolution

Tunesien nach der Jasminrevolution

„Diesen Erfolg werden sich die Menschen nicht wegnehmen lassen”

Nach dem Sturm kehrt langsam Ruhe ein. Ende Januar 2010 sucht Tunesien, das seinen langjährigen Diktator Ben Ali gestürzt hat, die Normalität. Eine Momentaufnahme von Ralf Melzer, der das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tunis leitet.
Blut und Ehre - Foto: antinazi koordination ffm

Ein Demokratietraining für junge Neonazis

Bessert euch, Marsch!

„Danke für eure Mitarbeit und eure offene Diskussionskultur“, sagt der Referent. Der Vertreter des Jugendamtes zeigt sich optimistisch: „Ihr könnt noch gute Bürger werden, wenn ihr euren kritischen Geist bewahrt.“ Offene Diskussionskultur? Kritischer Geist? Wer da so umworben wird: Acht junge Männer aus der rechten Szene, die an einem Demokratietraining teilnehmen müssen – und dabei in gepflegtem Ambiente ganz unverhohlen braunes Gedankengut zum Besten geben.

Interview zum erfolgreichen Kampf gegen Rechtsextremismus

„Die Demokratie mit Leben füllen“

„Ein NPD-Verbot würde die rechtsextreme Szene sehr schwächen“, sagt Björn von Swieykowski von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin. Man dürfte nur dann nicht den Fehler machen sich zurückzulehnen. Gegen Rechtsextremismus helfe auf Dauer nur „eine aktive Gesellschaft von demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürgern“.

 
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Firas Alshater

Vom Fliehen und Ankommen

Lachen verbindet

Der syrische Filmemacher Firas Alshater wurde über Nacht zum Youtube-Star – weil er den Deutschen mit Scharfsinn und Humor den Spiegel vorhält
Doris Wende

Engagement für Integration

„Uns bleibt nur die Hoffnung“

Doris Wende (47) und ihre Familie haben zwei Jahre lang einen jungen Flüchtling aus Afghanistan beherbergt. Dann wurde sein Asylantrag unerwartet abgelehnt.

Angst, Gewalt und kein Ende

Das Schweigen der Frauen

Viele geflüchtete Frauen kommen traumatisiert nach Deutschland. Sicher fühlen sie sich auch hier nicht. Sich mitzuteilen fällt vielen schwer.

In Ungarn werden Flüchtlinge eingesperrt

Victor Orbán, die Flüchtlinge und die europäische Heuchelei

Ungarn interniert Schutzsuchende an der Grenze. Das widerspricht europäischen Grundrechten – entspricht aber weitgehend europäischer Realpolitik.
Elisabeth Götz

Aus dem Leben einer Flüchtlingsbetreuerin

Elisabeth hilf!

Die Sozialarbeiterin Elisabeth Götz (46) arbeitet seit mehr als 20 Jahren in einem Freiburger Flüchtlingswohnheim – und hat sich ihren Humor bewahrt.
Gut Gödelitz nahe Riesa bei Dresden

Deutsch-türkische Biografiegespräche

Wir müssen reden

Deutsch- und Türkeistämmige erzählen einander aus ihrem Leben. Klingt banal, steckt aber voller Überraschungen. Und am Ende steht eine uralte Erkenntnis.
Laura Gorriahn

Einsatz für Roma-Kinder

Laura und Laura – „einfach selig“

Die Freiburger Politikstudentin Laura Gorriahn (27) hat die „Initiative Schlüsselmensch“ gegründet, die Patenschaften zwischen Studierenden und Flüchtlingskindern vermittelt.
Bild von Dieter Kaufmann

Syrien-Flüchtlinge

Und die Welt schaut zu

Die Hilfsbereitschaft reicht nicht aus: Die Welthungerhilfe wird den syrischen Flüchtlingen in der Grenzregion wohl die Lebensmittelrationen kürzen müssen. Deutschland zeigt sich großzügig – vergleichsweise.
Bild von Dieter Kaufmann

Die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union

Wegsehen hilft nicht

Nach den jüngsten Schiffsunglücken vor Lampedusa muss Europa in der Flüchtlingspolitik endlich umsteuern. Das wäre gar nicht so schwierig – den politischen Wille vorausgesetzt.
Pastor Sieghard Wilm

Interview zu Lampedusa-Flüchtlingen in Hamburg

„Es geht um Werte, die wir alle teilen“

Für Pastor Sieghard Wilm ist es ein „Akt der humanitären Nothilfe“: Seine evangelische Sankt Pauli Kirche hat 80 Flüchtlinge aufgenommen, die sich von Libyen über Lampedusa nach Hamburg durchgeschlagen haben. Ein Gespräch über die breite Unterstützung aus der Bevölkerung und die unnachgiebige Haltung des Senats.
Seyran Ateş

Interview mit der Publizistin und Anwältin Seyran Ateş

„Wo es mir gut geht, ist meine Heimat“

„Man kann zu einem Land nicht nur Gefühle entwickeln, weil es die Heimat ist, in der man geboren wurde“, schreibt Seyran Ateş in ihrem neuen Buch Wahlheimat. „Sondern auch, weil es die Heimat ist, für die man sich wegen ihrer Verfassung entschieden hat.“ Die Berliner Rechtsanwältin türkischer Abstammung plädiert dafür, auch Menschen mit Migrationsgeschichte als Einheimische anzunehmen.
Ulrike Kübler

Ein Filmprojekt über afrikanische Flüchtlinge auf Malta

Den Namenlosen Gesicht und Stimme geben

Sie fliehen unter Einsatz ihres Lebens aus Bürgerkriegen und Not. Mit letzter Kraft erreichen sie einen Zipfel Europa – und werden mit Widerwillen empfangen. Flüchtlinge auf Malta: Die Freiburger Ethnologin Ulrike Kübler hat sie besucht und dreht über drei von ihnen einen Film.
Griechenland

Flüchtlinge in Griechenland

Die pervertierte Solidarität

Griechenland ist zum Haupteinfallstor für Flüchtlinge in die Europäische Union geworden und ist damit gnadenlos überfordert. Nun bekommt das Land Unterstützung der anderen EU-Staaten – allerdings nicht bei der menschenwürdigen Unterbringung und fairen Behandlung der Schutzsuchenden, sondern bei deren effektiver Abwehr.
Roma Mädchen

Roma in Freiburg

Ein Platz am Rande

Nicht nur Frankreich: Auch Deutschland will seine 12.000 geduldeten Roma lieber heute als morgen loswerden. Das traditionell tolerante Freiburg setzt sich dagegen für ein Bleiberecht ein – doch das ist nicht die ganze Geschichte.
UN Logo

Die Kita als Anlaufstelle für Familien mit Migrationshintergrund

Sie kommen, wenn sie sich willkommen fühlen

Der Kindergarten kann einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migrantenfamilien leisten – wenn die Familien ihre Kinder überhaupt hinschicken. Und vorausgesetzt, dass deutsche Kinder dieselbe Kita besuchen wie ausländische.
Yasemin Karakasoglu

Interview mit der Bremer Bildungsforscherin Yasemin Karakasoglu

„Kitas mit hohem Migrantenanteil brauchen eine außergewöhnlich gute Ausstattung“

Ausländische Kinder besuchen einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge seltener die Kita als ihre deutschen Altersgenossen. Ulrike Schnellbach fragte die Bildungsforscherin Yasemin Karakasoglu nach den Gründen und danach, was Politik und Gesellschaft tun können, um die Integration im Kindergarten zu verbessern.
UN Logo

UN-Kinderrechtskonvention

Die Menschenwürde, antastbar

Nach zwei Jahrzehnten soll die UN-Kinderrechtskonvention nun endlich auch in Deutschland ohne Einschränkung gelten – zumindest theoretisch. Ob Flüchtlingskinder davon tatsächlich profitieren, muss sich erst noch zeigen. Ein Kommentar.
Bülent Arslan

Muslime in der CDU

"Wir sind gerne das Aushängeschild"

Niedersachsen hat die erste muslimische Ministerin: die türkischstämmige Aygül Özkan, CDU. Doch gleich nach ihrer Nominierung löste sie parteiinternen Streit aus. Wie willkommen sind Muslime wirklich in der Union? Ulrike Schnellbach fragte Bülent Arslan, den Vorsitzenden des Deutsch-türkischen Forums in der CDU Nordrhein-Westfalen.
Die irakische Familie Khudeida

Leben im Flüchtlingswohnheim

Wenn das Wünschen schwierig wird

Die irakische Familie Khudeida lebt zu sechst auf 26 Quadratmetern: Vater, Mutter und vier mehr oder weniger pubertierende Kinder. Neben ihren beiden Zimmern im Flüchtlingswohnheim steht ein Raum leer, verriegelt. Das zusätzliche Zimmer könnte Entspannung bringen, es steht der Familie aber nicht zu.
Die Hoffnungen schwinden

Das Bleiberecht für Flüchtlinge droht zum Flop zu werden

Die Hoffnungen schwinden

Die "Altfallregelung" von 2007 sollte langjährig geduldeten Flüchtlingen ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland sichern. Doch sie ist weit weniger großzügig als gedacht – und läuft zum Jahresende aus. Das große Zittern hat schon wieder begonnen.
Arsalan Moradi-Chargari

Die START-Stiftung: Eine Chance für begabte Migrantenkinder

Arsalans Tor zur Welt

Wo wäre Arsalan Moradi-Chargari heute, wenn es die START-Stiftung nicht gäbe? Vielleicht, sagt der Student der Wirtschaftswissenschaften zögerlich, "vielleicht hätte ich das Abitur geschafft. Aber ich glaube nicht, dass ich studiert hätte." Der gebürtige Iraner hat's mithilfe eines START-Stipendiums geschafft – und ist heute ein Vorbild für andere Einwandererkinder.
Gülsel Özkan

Die Regisseurin Gülsel Özkan thematisiert das Flüchtlingselend in der Ägäis

"Auch ein Bayer in Hamburg ist ein Flüchtling"

Als Kind wollte Gülsel Özkan Anwältin werden. Die Deutsche kurdischer Abstammung ist dann zwar Filmemacherin geworden, aber irgendwie trotzdem eine Anwältin. Ihre Filme erzählen von Menschen, deren Schicksal gerne übersehen wird. Zum Beispiel von Flüchtlingen, die zwischen Griechenland und der Türkei hin und her geschoben werden und dabei in höchste Not geraten.
Rita Süssmuth - Foto: gruenenrw

Interview mit der Zuwanderungsexpertin Rita Süssmuth

"Flüchtlinge als Einwanderer behandeln"

Die CDU-Politikerin Rita Süssmuth plädiert für eine stärkere Verzahnung von Arbeitsmigration und Flüchtlingsschutz. "Unter den Flüchtlingen gibt es genauso viele Qualifizierte wie bei den Arbeitsmigranten", sagt sie. "Wer tausende von Kilometern überwunden hat und schrecklichen Strapazen ausgesetzt war, der hat ganz große Stärken."

Leben ohne Aufenthaltsrecht

Wie im Gefängnis

Es ist eigentlich kein Leben, sagt der Kurde, der aus Angst vor Abschiebung untergetaucht ist. "Du lebst nicht frei. Du kannst keine Zukunftspläne machen. Du verdächtigst alle, dass sie dich anzeigen wollen. Du gehst mit Angst zur Arbeit. Aber ohne Arbeit ist es noch schlimmer."
Die Frauen mit dem roten Schal

Die „Stadtteilmütter“ von Neukölln

Die Frauen mit dem roten Schal

Sie locken Einwanderer-Familien aus der Isolation und tragen sehr effektiv zur Integration in einem Berliner Problemkiez bei: die „Stadtteilmütter“ von Neukölln, die Migrantenfamilien aufsuchen. Mit einer bunten Tasche voller Informationen über Gesundheit, Erziehung und Mediennutzung.

 
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Plakat Körpergeschichten

Martina N. hat 60 Kilo abgenommen und ist damit nicht nur glücklich

Ein Ehrgefühl des Andersseins

Figur, Gewicht: ein Lebensthema für Martina N., 53 Jahre alt, Mutter eines erwachsenen Sohnes und berufstätig in der Altenpflegebranche. Sie wurde dick, als sie vier Jahre alt war, und blieb es bis vor wenigen Jahren. Dann musste sie abnehmen, um nicht ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Sie brauchte lange, bis sie sich in ihrem veränderten Körper wieder zuhause fühlte. Wie sie den Prozess erlebt hat, erzählte sie Ulrike Schnellbach.
Katharina Gruber

Interview mit Katharina Gruber über den Film „Körpergeschichten. Vier Frauen – vier Wege“

„Ich wollte zuhören, nicht psychologisieren“

„Ich habe erfahren, dass es auch einen eigenen Wert haben kann, dicker zu sein“, resümmiert die Freiburger Regisseurin Katharina Gruber, die einen Film mit übergewichtigen Frauen gedreht hat. „Und ich habe erfahren, in was für einer Welt Menschen leben, die nicht den Normen entsprechen – mit welchen Klischees, mit welcher Missachtung sie konfrontiert sind.“
Linda Polman

Die internationalen Hilfsorganisationen in der Kritik

Das Dilemma der Helfer

Die Menschen spenden, die Hilfswerke helfen. Doch was ist, wenn die Hilfe mehr schadet als nützt? Das fragt die Autorin Linda Polman in ihrem Buch „Die Mitleidsindustrie“. Für Organisationen wie das Internationale Rote Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen ist die Kritik an ihrer Arbeit nicht neu – aber immer wieder eine Diskussion wert.
Jürgen Lieser von Caritas international

Jürgen Lieser von Caritas international zu den Vorwürfen von Linda Polman

„Es wäre zynisch, nicht zu helfen“

Der langjährige stellvertretende Leiter von Caritas international, Jürgen Lieser, verteidigt die Arbeit der Hilfsorganisationen in den Krisenregionen der Welt. Selbst wenn die Hilfe bisweilen den Falschen nützt: Was wäre die Alternative – die Hilfe abziehen?
chaos

Eine Messie erzählt

Inneres Chaos, äußeres Chaos

Elke Schmiedel ist Messie – oder sie war es. So genau lässt sich das nicht sagen. Es ist ohnehin nur der sichtbare Teil ihrer Probleme, die sie mithilfe einer Therapeutin nun Stück für Stück angeht. Und siehe da: Auch die Messie-Thematik löst sich nach und nach auf.
Stefan Krastel pflegt seine Mutter zuhause

Stefan Krastel pflegt seine Mutter zuhause

„Das ist einfach absurd“

„Die meisten Menschen wollen im Alter zuhause bleiben“: Das weiß Stefan Krastel und pflegt deshalb seit zwölf Jahren seine behinderte Mutter zuhause. Dafür musste der Offenburger Friseurmeister seinen Beruf aufgeben und sein komplettes Vermögen aufbrauchen. Jetzt lebt er von Hartz IV und setzt sich für bessere Bedingungen für pflegende Angehörige ein.

Eine Kenianerin berichtet über ihre Genitalverstümmelung

Nicht mit meiner Tochter

Weinen war verboten: Dass die Kenianerin Naomi als Kind beschnitten wurde, war für ihre traditionell lebende Familie eine Selbstverständlichkeit. Ein Fest würde es sein, versprach ihre Mutter. Heute ist Naomi 26 Jahre alt und selbst Mutter einer Tochter. Der will sie das grausame Ritual der Beschneidung um jeden Preis ersparen.
Viviane - Promenade

Früher Tanzlehrer, heute Tanzlehrerin

Im richtigen Leben

Wer Viviane Amann zum ersten Mal sieht, ist leicht irritiert. Sie trägt figurbetonte Glockenröcke und enge schwarze Shirts, unter denen sich ihre kleine Brust abzeichnet, Zehen- und Fingernägel lackiert. Doch die Hände sind eher grob, der Kopf ist groß, das Gesicht hat herbe Züge. Und die Stimme ist eindeutig zu tief für eine Frau. Die 57-jährige Tanzlehrerin aus Freiburg war die längste Zeit ihres Lebens ein Mann.
Wolfgang Prosinger

„Tanner geht“: Ein außergewöhnliches Buch über Sterbehilfe

Chronik eines angekündigten Sterbens

Der Autor: Wolfgang Prosinger, 60 Jahre alt und Zeitungsredakteur. Der Protagonist: Ulrich Tanner, 51 Jahre alt, erkrankt an gleich drei furchtbaren Krankheiten und entschlossen, sein Leben bei Dignitas in der Schweiz würdig zu beenden. – Die Geschichte eines empathischen Protokolls über das Ende eines Lebens.
Der Sarg von Gesine Meerwein

„Bilder, die bleiben“: Ein Dokumentarfilm über einen selbstbestimmten Umgang mit dem Sterben

Gesines letzter Wille

Gesine Meerwein, geboren 1959, gestorben an Gebärmutterkrebs am 7. April 2005. Zusammen mit ihrer Freundin Katharina Gruber hatte sie die Idee entwickelt, einen Film über das Sterben zu drehen – an ihrem eigenen Beispiel. „Wir danken Gesine, dass sie uns diesen Film anvertraut hat“, sagt Regisseurin Gruber heute, drei Jahre später. „Das ist wie ein Geschenk.“
Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen

Interview mit Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen über „Bilder, die bleiben“

Keine Angst vor dem Sterben

„Wir wollen erreichen, dass sich möglichst viele Menschen mit ihrer Vergänglichkeit auseinandersetzen, so dass der Tod nicht über uns kommt wie das Blaue vom Himmel“, sagt die Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen. Die Regisseurin Katharina Gruber ergänzt: „Wir zeigen, wie man selbstbestimmt mit dem Sterben umgehen kann und wie ein liebevoller Abschied aussehen kann.“

Ein Tag im Leben einer Altenpflegerin

Wenn ich vier Hände hätte…

„Wir schauen, dass die Bewohner gut versorgt sind, ob eine Leistung nun bei der Pflegestufe vorgesehen ist oder nicht“, sagt die Altenpflegerin Marlene mit herausforderndem Blick. Es ist zum Beispiel nicht vorgesehen, dass alte Menschen im Rollstuhl in den Garten geschoben werden, damit sie in der Sonne sitzen können. Im Müllheimer Elisabethenheim geschieht das trotzdem.
Im Himmelreich

Integrativer Hotelbetrieb am Fuß des Schwarzwalds

Im Himmelreich wird viel gelacht

Im Hotel- und Gaststättenbetrieb „Himmelreich“ arbeiten Behinderte und nicht behinderte Fachkräfte gleichberechtigt zusammen. „Wir sind allerdings kein Schutzgärtlein“, stellt der Leiter klar, die Behinderten müssen ihre Leistung bringen. Dabei helfen ihnen viele – und gemeinsam schaffen sie es mit viel Spaß. Jetzt hat eine angegliederte Berufsakademie ihren Betrieb aufgenommen, die weitere Menschen mit Behinderung ausbildet und Nachahmer ermutigen soll.
Renate Wehrle

Leben mit Hartz IV

„Ich will gar nicht jammern“

Renate Wehrle musste in ihrem Leben zahlreiche Rückschläge verkraften. Und doch rappelt sie sich immer wieder auf – zuletzt mit einem Hartz-IV-Job, den sie als reines Glück empfindet: Die Arbeit ist das Zweitwichtigste in ihrem Leben.

 
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Gerlinde Ajiboye Ames Hochzeit

Protokoll einer lebenslangen Liebe

„Der ist es!“

Gerlinde Ajiboye Ames hat nach 40 Jahren ihre Jugendliebe wiedergefunden. Dazwischen liegt ein schweres Leben, das sie gebeutelt hat – und gestärkt.
Von Geistern und Kaulwacken

Reise-Reportage

Von Geistern und Kaulwacken

Mit kleinen Kindern drei Monate lang durch den Westen der USA reisen – ein Abenteuer mit viel Zeit und wenig Ablenkung, das die Stimmung entspannt und die Familie zusammenbringt, wie man es sonst wohl selten erlebt. Nachhaltig? In einem ganz eigenen Sinn: ja.
Eric Breitinger

Eric Breitinger hat ein Buch über Adoptierte geschrieben. Ein Protokoll

Abgegeben, angenommen

„Vertraute Fremdheit“ heißt das Buch des Journalisten Eric Breitinger, der selbst im Alter von zweieinhalb Jahren zu einer Pflegefamilie kam. Wie viele Adoptierte machte er sich später auf die Suche nach seinem Vater – und entdeckte nicht nur, dass beide dieselbe Nase haben.
Geteilte Nieren, gemeinsames Glück: Anneliese und Wolf S. halten zusammen

Protokoll einer Nierenspende

Für den Rest des Lebens

"Ich wollte kein Held sein", sagt Wolf S., der seiner Frau eine Niere spendete. "Ich hätte ihn nie darum gebeten", sagt Anneliese S., die das Geschenk ihres Mannes annahm. Für beide Partner eine schwierige Entscheidung, eine schwere Operation – und seither sechs geschenkte Jahre ohne Dialyse. Wie Wolf und Anneliese S. diese Geschichte erlebt haben, erzählen sie in getrennten Interviews.
Die Gute-Laune-Familie

Die Zilskes kommen ihrem Ziel immer näher: ein möglichst selbständiges Leben für Lily und Marie

Die Gute-Laune-Familie

Vieles, was sich Martina und Helmut Zilske für ihre adoptierten Töchter Lily und Marie vorgenommen haben, haben sie auch geschafft. Die beiden Mädchen mit Down-Syndrom entwickeln sich positiver, als viele Außenstehende es für möglich gehalten hätten. „Ein Fulltime-Job“, räumt der Vater ein. Die Mutter findet „da schon gar nichts Besonderes mehr dran.“ Ein erneuter Besuch nach sieben Jahren.
Lily und Marie sind nur anders

Ein Besuch bei einer außergewöhnlich normalen Familie

Lily und Marie sind nur anders

Das Ehepaar Zilske aus Leichlingen hat sich freiwillig etwas aufgehalst, vor dem sich die meisten fürchten: Es hat zwei Mädchen mit Down-Syndrom adoptiert. "Unsere Töchter sind eine Lebensaufgabe", sagt der Vater. Die Mutter räumt ein: "Wir hätten uns nicht jede Behinderung zugetraut."
Männer und Erziehung

Männer und Erziehung

"Große Männer verstehen kleine Männer einfach besser"

Sie machen sich rar und sind deshalb heiß begehrt: Männer in der Erziehung. Vielen Jungen fehlen Vorbilder, an denen sie sich orientieren und reiben können. Aber auch Mädchen profitieren von männlichen Bezugspersonen. Was machen Männer in der Erziehung eigentlich anders als Frauen? Eine Spurensuche.
Und was ist mit den Papas? - Foto: Dat Annchen

Beruf und Familie

Und was ist mit den Papas?

Wasser auf die Mühlen traditioneller Familien-Ernährer: Eine Studie bestätigt wieder einmal, dass sich Vollzeitarbeit und Familie kaum vereinbaren lassen. Nur: Die Frage ist falsch gestellt.
Abends auf dem Sofa

Die Diskussion um die „Herdprämie“

Abends auf dem Sofa

Wer macht die Familienarbeit? Die Frauen. Und wer bezahlt sie? Niemand. Aber würde ein Erziehungsgehalt überhaupt zu mehr Gerechtigkeit und Partnerschaftlichkeit führen?
Wann ist ein Mann ein Mann?

Geschlechtergerechtigkeit aus Männersicht

Wann ist ein Mann ein Mann?

Was Frauen wollen, ist bekannt – nämlich alles, mindestens aber „die Hälfte des Himmels und der Erde“. Was aber will der Mann? Will er ein „neuer Mann“ sein? Oder ist ihm die traditionelle Rollenaufteilung lieber? Bei diesem Thema geht es um Männer, es geht auch um Frauen – und es geht um die Kinder.
Michaela Bartz

Leben mit Drillingen: eine logistische Herausforderung

„Es geht immer noch stressiger“

Michaela Bartz wollte ein zweites Kind, sie träumte von der Kleeblatt-Familie mit Tochter und Sohn. Als der Arzt ihr eröffnete, dass sie Zwillinge bekommen würde, war sie am Boden zerstört. Beim nächsten Arztbesuch waren drei Babys zu sehen. Aber Michaela jammerte nicht mehr.

 
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Wo die Zeit stillsteht

Die Ranch Auberge du Hinterberg in den Vogesen

Wo die Zeit stillsteht

Ich weiß nicht, wie oft wir schon zum Bäckeroffa-Essen ins Elsass gefahren sind. Das Ritual ist immer dasselbe – und wir freuen uns jedes Mal wieder wie Kinder beim Öffnen eines Geschenks
Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun

Interview mit Judith Roth, die ausprobiert hat, was ethisch korrektes Konsumieren bedeutet

Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun

Gar nicht so einfach, das Konsumverhalten an ethischen Maßstäben auszurichten. Die 19-jährige Judith Roth, Schülerin einer Freiburger Waldorfschule, hat es versucht – und dabei eine Menge über sich und ihr Umfeld gelernt.
Der verborgene Raum

Eine Heldengeschichte

Der verborgene Raum

Kassem Karimi versteckte das nationale Filmarchiv Afghanistans vor dem vernichtenden Zugriff der Taliban. Damit setzte der Tontechniker sein Leben aufs Spiel. Nach dem Ende der Taliban-Schreckensherrschaft wurde Karimi als Held gefeiert. Doch in Kabul ist er bis heute in Lebensgefahr.
Ich will lernen, weil ich lernen möchte – nicht weil ich es muss

Interview mit Alia Ciobanu, die ihr Abi ohne Schule schaffte

„Ich will lernen, weil ich lernen möchte – nicht weil ich es muss“

Alia Ciobanu hat sich nach der 11. Klasse von der Schule abgemeldet und dem Verein methodos angeschlossen, um zusammen mit Gleichgesinnten in Eigenregie aufs Abitur zu lernen. Ein Gespräch mit der heute 21-jährigen Studentin über den Umgang mit der Freiheit, die überraschende Freude am Lernen, Konflikte in der Gruppe und die Schwierigkeit, einen Lehrer zu entlassen.
Eine Liebenserklärung an Freiburgs Vorzeigeviertel Vauban

Eine Liebenserklärung an Freiburgs Vorzeigeviertel Vauban

Leben wie im Zoo…

… aber sonst ganz prima: Der Freiburger Vorreiterstadtteil Vauban wird viel bewundert und manchmal belächelt. Jenseits der Klischees entdecken Besucher aus aller Welt einen liebens- und lebenswerten Stadtteil, geprägt von ökologischem Pioniergeist und sozialer Experimentierfreude. Wer das Glück hat hier zu wohnen, zieht so schnell nicht mehr weg.
Storytelling für Journalisten

Buchbesprechung: „Storytelling für Journalisten“ von Marie Lampert und Rolf Wespe

Wie in Tausendundeiner Nacht

Ein Fachbuch als Reiselektüre? Kann Spaß machen, wenn es so abwechslungsreich geschrieben ist, voller Beispiele und praktischer Tipps, in einer schönen, bildhaften Sprache – kurz, wenn es dem eigenen Anspruch gerecht wird: Storytelling für Journalisten, geschrieben von Marie Lampert und Rolf Wespe, gelesen im Urlaub in Istanbul, rezensiert für den „djv-Blickpunkt“, das Magazin des Deutschen Journalisten-Verbands Baden-Württemberg