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Berichten, beschreiben, bewerten:
Journalistische Darstellungsformen im Überblick

Veranstalter: FES-JournalistenAkademie
Akademie Frankenwarte Würzburg, 4. – 8. 11. 2013

Schreibtipps vom Profi

 

Seminarszene 3_Foto C.Chauvin
Seminarszene – Foto: Claudia Chauvin

Ein Seminarbericht von Lisa Konstantinidis

Wer journalistisch tätig sein möchte, kommt nicht umhin, das Handwerkszeug zu lernen. Ein Dschungel aus verschiedenen Textarten und -formen wartet und ist ohne erfahrene Anleitung nur schwer zu durchdringen. Da heißt es schreiben, schreiben, schreiben, um die Feinheiten und Kniffe von Texten zu verstehen, Feedback einzuholen und Kritik auszuteilen.

Das alles fanden die Teilnehmer/innen des Seminars ,,Berichten, beschreiben, bewerten. Journalistische Darstellungsformen im Überblick“, das von der Journalistin Ulrike Schnellbach geleitet wurde. Den Veranstaltungsort, am Rande von Würzburg gelegen, ruhig und umgeben von Wald, bot die Akademie Frankenwarte, die zur Friedrich-Ebert-Stiftung gehört.

Oft war im Tagungsraum nicht mehr zu hören als das eifrige Tippen der neun Teilnehmer/innen. Aber auch Theorie stand auf dem Programm. Von den gelegentlichen Aussetzern der Technik begleitet, wurden die Köpfe über den geschriebenen Texten zusammengesteckt und es wurde diskutiert, was das Zeug hielt. Hier noch eine Information, dort besser ein weiteres Beispiel und da, ja da muss unbedingt die eigene Meinung aus dem Artikel gekürzt werden. Alles in allem herrschte eine produktive Atmosphäre und wer sich die Meinung von Profi Schnellbach zu seinem Geschreibsel holen wollte, wurde auch dabei nicht enttäuscht. Nach fünf Tagen, prall gefüllt mit Informationen und neuem Wissen, fährt man gesättigt und motiviert wieder nach Hause.

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Seminarszene – Foto: Claudia Chauvin

Ein Seminarbericht von Joris Duffer

Hoch über Würzburg thront sie: die Frankenwarte. Hier soll es stattfinden, das Seminar. Eine ganze Textzeile nimmt sein Name in Calibri 12 in Anspruch: Berichten, beschreiben, bewerten: Journalistische Darstellungsformen im Überblick. Trockene Theorie? Mal sehen. Zu Beginn erst einmal Kaffee und Kuchen. Es könnte schlechter anfangen. Die Teilnehmer, neun an der Zahl, zum Großteil Studentinnen und Studenten. Eher noch wenig journalistische Erfahrung. Am ersten Tag der Überblick über die journalistischen Darstellungsformen. Flipcharts, Pappkärtchen, Pinnwände. Seminaralltag. Danach das Abendessen. Ein paar Käse- und Wurstbrötchen wie in der Jugendherberge? Mitnichten! Das Buffet überrascht mit Lachshäppchen und Käseauswahl. Kulinarisch schon jetzt ein Erfolg, das Seminar.

In den folgenden Tagen dann mehr Praxis. Theoretische Überblicke, gefolgt von Schreibübungen. Nachricht, Bericht, Feature, Reportage, Kommentar. Am dritten Tag runter nach Würzburg, eine Situation soll beschrieben werden. Nicht bewertet! Denn das soll sie ja nicht, die Reportage. Spätestens jetzt wird klar, nicht nur das Essen ist ausgezeichnet, es macht auch Spaß, das Seminar. Tagsüber beim Schreiben. Abends an der Tischtennisplatte oder bei einem fränkischen Weißbier. Und man lernt etwas. Zu jeder Schreibübung gibt es Feedback, man erkennt seine Fehler, und aus den Fehlern lernt man bekanntlich wieder. Nach nicht ganz fünf Tagen hat man das Gefühl, durch tägliches Schreibtraining durchaus schon eine Routine entwickelt zu haben. Eine Schreibroutine. Das letzte Mittagessen? Lachsrolle mit Wasabi-Kaviar. Gar nicht mal so übel.

 

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